Wer sind wir & Details

Die Köpfe hinter der Hilfsaktion

Ich, Klaus, bin 51 Jahre alt und Pfleger in einem Altersheim. Nina, 38, meine Frau, kümmert sich um die Kinder und den Haushalt. Sie kommt von Madagaskar und lebt jetzt seit ungefähr 10 Jahren in der Schweiz. Ich kenne das Land durch meine 4 Besuche, wovon ein Aufenthalt 9 Monate dauerte, recht gut.

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Schreibstifte plus ein Schulgebäude

Der Titel wird wohl etwas verwirren. Die Erklärung: Ich, Nina, habe als Kind selber die Schule von Ampasina 6 Jahre lang besucht. Deshalb kennt mich der dortige Schulleiter noch. Als ich 2012 wieder in Ampasina war, hat er mich angesprochen. Er erzählte mir davon, wie viele Eltern in der Region so arm sind, dass sie für ihre Kinder keine Hefte und Schreibstifte kaufen können.

Das hat mich traurig gemacht und ich habe es in der Schweiz dann Klaus erzählt. Auch ihn liess das nicht kalt. Und so war nach etwas Überlegungszeit der Entschluss gereift, den Kindern in der Region Ampasina zu helfen.

Nina Razafindratsimba, Hilfsaktion Ampasina

Die dortigen Kinder sollen wenigstens ein Minimum an Schulmaterial haben, haben wir uns gedacht. So haben wir also mit 300 Schulheften und 400 Schreibstiften für die bedürftigen Kinder begonnen.

Bald einmal hat sich herausgestellt, dass auch die Primarschule von Ampasina selber reichlich Unterstützung nötig hat. Es gibt zuwenig Klassenzimmer und sie befinden sich in einem wirklich schlechten Zustand, wie man auf den Fotos sehen kann. Uns war klar, dass wir nicht alle baufälligen Holzgebäude der Schule durch Neubauten ersetzen können. Das hätte den Rahmen des für uns Machbaren gesprengt.

Aber mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes für 2 Klassen (mit Ziegelsteinen, nicht aus Holz) und eines kleinen Toilettengebäudes wäre schon viel und nachhaltig geholfen. Nun sind wir daran, dies mit Unterstützung von Spendengeldern zu verwirklichen. Wie wir selber vor Ort schon erleben durften: Die Kinder und Lehrer in und um Ampasina freuen sich riesig über das neue Schulhaus!

Zurzeit sind wir auf sehr gutem Weg und es fehlt nur noch wenig Geld, um nebst dem Gebäude auch die Schulmöbel fertigzustellen. Aber mit Ihrer Hilfe schaffen wir das!

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Warum haben diese Kinder kein Geld für Schulmaterial? Warum ist die Schule in so schlechtem Zustand?

Madagaskar ist kinderreich, gehört aber zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Staat verwendet äusserst wenig Geld für die Schulen. Obwohl das Dorf Ampasina (Region Vavatenina/ Toamasina) nur eine Schule hat und es in 4 umliegenden Dörfern keine Schule gibt, bekommt sie überhaupt nichts vom Staat. Deshalb befindet sich die Schule in einem sehr schlechten Zustand.

Darum wollen wir diese Schule und ihre über 400 Schüler unterstützen. Ausserdem geht es um viele Kinder der Region, die mangels Geld diese Schule nicht besuchen können. Im August 2015 konnten wir für die Schule ein Toilettenhaus mit 4 Abteilen bauen, wie Du auf der Seite „Fotos“ sehen kannst.

Nun bauen wir mit Spendengeldern ein Schulgebäude mit 2 Klassenzimmern (die Fortschritte können unter „News“ begutachtet werden). Das Gebäude ist mit CHF 10.200.– veranschlagt (ohne Schulmöbel). Wenn genügend Spenden eintreffen, können wir das Schulgebäude fertig bauen und die dazugehörigen Schülerpulte und -bänke erstellen lassen. Danach sehen wir unser Engagement als beendigt an.


Dein Geld erreicht sein Ziel

Interessierte können hier die Überweisungen der Spendengelder nach Fénérive Est/ Ampasina einsehen. Die untenstehenden Überweisungsdokumente sind im PDF-Format (und können durch Anklicken eingesehen werden).

Der erste Betrag wurde dem Projekt direkt vor Ort zugeführt:

Raiffeisen_1500533934359

Die schrittweisen Überweisungen:

Raiffeisen_1452854649917

Raiffeisen_1500533692286

Raiffeisen_1476464546574

Raiffeisen_1490856524445

Überweisung Fénérive Est 01.02.2018

Überweisung vom 02.10.2018